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Wenn einst

Wenn einst

Wenn einst die Sonne scheint auf meinen Körper,
vermag mich das nicht zu freuen.
Sobald Licht und Wärme weichen,
würd' ich das sehr bereuen.
Es ist soviel kälter.

Wenn einst Stille den tobelden Lärm in mir ersetzt,
kommt genießen nicht in Frage.
Denn sobald die Stille von dannen geht,
ist es der Lärm, den ich nicht ertrage.
Er ist soviel lauter.

Wenn einst die Hoffnung in den Augen der Menschen leuchtet,
bin ich die jenige, die sich versteckt.
Ich fürchte sie, denn ich weiß,
dass meine Hoffnung irgendwann an der Enttäuschung erstickt.
Sie wird sterben.
2.3.07 15:45