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Ein befreites Lächeln

Das Waisenhaus f?r Kinder. Von au?en so bunt und fr?hlich gestaltet.
Doch innen, inmitten schon wieder halbwegs fr?hlicher Kinder, wohnt sie. Noch nicht lange da, verlor ihre Eltern bei einem Unfall.
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Tiefe R?nder unter den Augen. Ein leerer Blick; starrt auf einen Stelle. Still und zur?ckgezogen sitzt sie da. Verloren, einsam. Niemand interessiert sich f?r sie. Doch sie hat sich damit abgefunden. Das einst so strahlende L?cheln ist vergessen. Seit ihrem Tod, hat sie nicht mehr gelacht. Zur?ckgezogen und schweigend sa? sie da. Tag f?r Tag. Verga? ihre Freunde - sie taten es ihr gleich.
Das Wort ?Hoffnung? ist ihr fremd. ?Was bedeutet es??, fragt sie sich. ?Wozu lebe ich? Um anzusehen, wie all die sterben, die ich liebe?? Ihre Gedanken sind zerstreut. Ihre Seele ist Schwarz. Allein und todtraurig. Sie h?lt es nicht mehr aus.
Schmiedet Tag um Tag neue Methoden sich umzubringen. Endlich frei zu sein. Von diesen Gedanken, diesen Alptr?umen. ?Warum konnte ich nicht mit sterben?
Warum habe ich ?berlebt? Um so weiterzuleben? Diese Bilder?st?ndig muss ich sie sehen?Warum? Warum diese Grausamkeit??
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Sie sa? da?das Messer bereit. Bereit zu zuschneiden. Ein Druck - das Messer schnitt in die Haut?Blut lief und lief. All diese schlimmen Gedanken zerfielen wie Asche, sie verschwanden mit einem Schlag. Ihr Leben schoss an ihr vorbei.
??
Sie starb, starb mit einem befreiten L?cheln auf den Lippen.
5.2.06 15:26